Vorschlag zur quantenresistenten Bitcoin BIP-360 - Ist mein Bitcoin sicher vor Quantencomputern? Nachdem ich den Artikel von 코같투 gelesen habe, dachte ich, dass Sie bereits BIP-360 gesehen haben. Aber es gibt sicherlich Leute, die nicht wissen, was das ist, also werde ich es kurz erklären. 1️⃣ Warum Quantencomputer eine Gefahr für Bitcoin darstellen Bis jetzt ist es nicht möglich, Quantencomputer in großen Mengen bei Raumtemperatur zu produzieren, um Bitcoin zu bedrohen. Zumindest derzeit. Aber es gibt keine Gewissheit, dass es in Zukunft so bleibt, weshalb es jederzeit möglich ist, dass Quantencomputer auftauchen und mein Bitcoin in Gefahr geraten könnte. Wie? Bitcoin verwendet seit 2021 die Taproot-Adresse, die eine Form hat, bei der der öffentliche Schlüssel in der Blockchain offengelegt wird. Daher könnten Quantencomputer, wenn sie einmal existieren, insbesondere Wallets, die lange Zeit inaktiv waren, ins Visier nehmen. Der Grund dafür ist, dass durch die lange Exposition die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Seed basierend auf dem öffentlichen Schlüssel "berechnet" werden kann, um auf die Wallet zuzugreifen. 2️⃣ BIP-360 erhöht die Quantenresistenz. Zunächst ist es wichtig zu erwähnen, dass BIP-360, wie es die Merkmale eines dezentralisierten Protokolls erfordern, bisher nur ein technischer Vorschlag ist. Das heißt, es wurde zwar in GitHub zusammengeführt und befindet sich in der Überprüfungsphase, aber es wird noch eine Weile dauern, bis es endgültig angenommen wird. Dennoch gibt es viele Stimmen, die sagen, dass BIP-360 eine Grundlage sein kann, die gegen Quantencomputer resistent ist, ohne das bestehende Bitcoin-Ökosystem zu stark zu stören. 3️⃣ Was macht BIP-360 also? Grundsätzlich, wie oben erwähnt, erhöht die Adresse von Taproot, die den öffentlichen Schlüssel in der Blockchain offenlegt, die Wahrscheinlichkeit, dass Quantencomputer den Seed basierend auf dem öffentlichen Schlüssel berechnen können, wenn die Vermögenswerte lange Zeit nicht bewegt werden. Daher gibt es die P2MR-Methode, die sicherstellt, dass der vollständige öffentliche Schlüssel nicht mehr ausgegeben wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass BIP-360 eine neue Verschlüsselungsmethode einführt. Das heißt, es löst nicht das Risiko der kurzfristigen Exposition, die in der Mem-Pool während kurzer Zeit auftreten kann. 4️⃣ Die hier entstehenden Probleme Die technischen Grenzen von BIP-360 liegen im Anwendungsbereich. Das heißt, selbst wenn BIP-360 eingeführt wird, wird es keine neuen Transaktionen für Bitcoins geben, die wir im Grunde als "verbrannt" betrachten, die seit der Satoshi-Ära nicht bewegt wurden, weshalb diese Coins weiterhin anfällig für Quantenangriffe sind. Daher spaltet die Community sich in die Meinungen "permanente Verbrennung" oder "nein, die Cypherpunks sollten es so belassen". Das bedeutet, dass mein Bitcoin, wenn er lange Zeit in einer Hardware-Wallet aufbewahrt wird, später in Form von P2MR erneut transaktiert werden muss, um sicher zu sein. Die "toten?" Bitcoins aus der Satoshi-Ära können von niemandem bewegt werden, weshalb sie nicht durch BIP-360 geschützt werden. 🔰 Persönliche Gedanken Wenn Quantencomputer existieren, ist Bitcoin nicht sicher. Aber das ist nicht nur eine Geschichte, die auf Bitcoin beschränkt ist. Auch die Verschlüsselungsstandards, die im traditionellen Finanzwesen verwendet werden, wären ebenfalls ernsthaften Hacking-Risiken ausgesetzt, wenn Quantencomputer existieren. Letztendlich wird die Entwicklung von Quantencomputern sowohl in der Krypto-Welt als auch im traditionellen Finanzsektor sehr genau beobachtet werden. Es ist ein Bereich, den man im Auge behalten sollte, aber ich denke nicht, dass es im Jahr 2026 eine einflussreiche Erzählung sein wird.